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Internationale Einkommenstransfers aus Handel

Eine theoretische und empirische Untersuchung über Begriff, Relevanz und Bestimmungsgründe

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Jahn Thieme

Die verschiedenen Konzepte internationaler Einkommensumverteilung oder Ausbeutung durch Handel werden auf ihre logische Konsistenz und ihren Aussagewert hin untersucht. Mit einem Konzept, das auf Veränderungen der Aussenhandelspreise beruht, werden Transfers zwischen Industrieländern, Entwicklungsländern und Erdölexportierenden Ländern empirisch dargestellt. Länder, die solche Produkte exportieren, die für den Produktionsprozess anderer Länder wichtig sind, realisieren die grössten Transfergewinne. Die Industrieländer konnten ihre Verluste aus dem Erdölimport weitgehend ausgleichen.
Aus dem Inhalt: Der geeignete Transferbegriff - Grössenordnung der Transfers - Bestimmungsgründe der Transfers - Die Maximierung der realen Nationaleinkommen - Der «Singer-Prebisch-Fall» - Internationale Produktivitätsunterschiede oder der «maxistische Fall» - Wechselkursänderungen und nationale Inflationsdivergenzen - Zur zukünftigen Entwicklung der Transfers.