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Gottfried Benn - Zwischen Christentum und Gnosis

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Regina Weber

Die Gnosis - gedeutet aus der Optik der neuzeitlichen Philosophie eröffnet einen neuen Zugang zum Werk G. Benns. Von der Gnosis her ihrer spezifischen Gottesvorstellung, Weltanschauung und Daseinshaltung - gewinnt die ambivalente Haltung Benns in Bezug auf Gott und Mensch, Religion und Geschichte, Darwinismus und Naturwissenschaften, einheitliche Züge. Im Spannungsfeld von Christentum und Gnosis wird hier der Weg G. Benns gesehen, - vor einem geistesgeschichtlichen Hintergrund, der vom deutschen Idealismus und Protestantismus über den Darwinismus zu Nietzsche, Spengler und E. Dacqué reicht.
Aus dem Inhalt: U.a. Die Gnosis aus der Optik neuzeitlicher Philosophie - Hegels «Geist» - Philosophie und Nietzsches «Artistenevangelium» als Eckpfeiler der gnostischen Weltanschauung G. Benns - Benns Missverständnisse um Nietzsches «Übermenschen» - Gnostische Typologie als Bestreitung und Überbietung der christlichen Lehre.