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Entwurf einer quantitativen Instrumentationsanalyse

Ein Beitrag zur Methodik von Instrumentationsuntersuchungen dargestellt an Beispielen aus der Wiener Klassik und der Spätromantik

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Wolf Dieter Schäfer

Jede Untersuchung, die versucht, Instrumentations- oder allgemein Kompositionsstile zu charakterisieren, verwendet implicit oder explicit quantitative Urteile, deren Gültigkeit jedoch nur selten exakt belegt werden kann. Gerade auf dem so regellos erscheinenden Gebiet der Instrumentation erweist sich aber eine umfassende quantitative Analyse als das Fundament, den Klangstil eines Komponisten beschreiben zu können. So gilt es, als methodische Vorarbeit alle relevanten quantitativen Kriterien zu erfassen und in geeigneten Parametern darzustellen. Eine Anwendung der Methodik auf grössere sinfonische Werke der Spätromantik ist nur noch unter Einsatz einer EDV-Anlage oder durch Entwicklung geeigneter Stichprobenverfahren möglich. Beide Wege werden daher ausführlich beschrieben und in ihren Anwendungsmöglichkeiten umfassend diskutiert.
Untersucht werden Kompositionen von Beethoven, Haydn, Mahler, Mozart, Schönberg und Wagner.
Aus dem Inhalt: Entwicklung der Methodik anhand von Sinfoniesätzen von Mozart, Haydn und Beethoven: Die Grundbegriffe Klangereignis und Klangrepertoire, Die Masse der Häufigkeitsverteilung, Redundanz, Farbwert und Disposition von Klangereignissen - Ähnlichkeitsbetrachtungen - Exkurs über den Einsatz der EDV für die Analyse umfangreicher Orchesterwerke - Anwendung auf Orchesterwerke von Wagner, Mahler und Schönberg - Entwicklung von Stichprobenverfahren.