Show Less
Restricted access

Narzissmus-Problematik und Spiegel-Technik in Joseph Conrads Romanen

Unter besonderer Berücksichtigung von Lord Jim, Victory und Under Western Eyes

Series:

Helga Stelzer

Im Vordergrund der psychoanalytisch und motivgeschichtlich orientierten Arbeit steht die Frage, inwiefern Conrad in seinen Romanen schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts Einsichten in seelische Prozesse vorwegnahm, die heute ins Zentrum der psychoanalytischen Narzissmus-Diskussion gerückt sind. Unter Berücksichtigung literarischer Traditionen geht es darum, die narzisstischen Konflikte der Helden als Grundmuster ihres Verhaltens herauszuarbeiten und das Netz vielfältiger Spiegelungen in den Romanen aufzudecken bzw. transparent zu machen, dass das Narzissmus-Thema seinen adäquaten formalen Ausdruck im erzähltechnischen Prinzip der Spiegelung findet.
Aus dem Inhalt: Das narzisstische Syndrom: Ich-Schwäche, Grössenphantasien, Fixierung an idealisierte Elternmagines, Ambivalenz, Melancholie, Regression, Selbstentfremdung, Suizid - Spiegelung als erzähltechnisches Prinzip.