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Chinas bedeutendster Dramatiker der Mongolenzeit (1280-1368) Kuan Han-ch'ing

Kuan Han-ch'ing-Rezeption in der Volksrepublik China der Jahre 1954-65 mit einer kommentierten Übersetzung des Singspiels vom Goldfadenteich (Chin-hsien ch'ih) sowie einer ausführlichen bibliographischen Übersicht zu Kuan Han-ch'ing als Theaterschriftstel

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Werner Oberstenfeld

Mit mehr als 60 Bühnenwerken ist Kuan Han-ch'ing der bedeutendste Theaterdichter der Mongolenzeit, der Hochblüte des klassischen chinesischen Musiktheaters. Trotz dieser Kreativität fanden seine volkstümlichen Stücke, deren Hauptcharaktere meist Frauen aus niederen Schichten waren, in Kreisen traditioneller Theater- und Literaturkritiker kaum Beachtung. Erst gegen Ende der 50er Jahre dieses Jahrhunderts wurde Kuan Han-ch'ing im Rahmen einer landesweiten Kampagne zum herausragenden Dramatiker des traditionellen chinesischen Theaters erklärt und als «chinesischer Shakespeare des Sozialismus» hochgepriesen. Die Untersuchung gibt eine differenzierte Darstellung der in der VRCh während der Zeit von 1954-65 entstandenen Literatur zu diesem Thema. Der Leser erhält zudem aus kritischer Sicht einen Gesamtüberblick über Primärquellen, textkritischen und kommentierten Ausgaben, Übersetzungen usw. zu den Werken Kuan Han-ch'ings. Im Anhang befindet sich die erste deutsche Übersetzung eines seiner Stücke sowie der bislang umfassendste bibliographische Apparat über Kuan Han-ch'ing.
Aus dem Inhalt: Das 700jährige Jubiläumsjahr Kuan Han-ch'ings in der VRCh - Reaktionen der westlichen Sinologie - Zeitungs- und Zeitschriftenartikel aus der VRCh von 1954-65 - Zur Biographie Kuan Han-ch'ings - Übersicht über die Bühnenwerke Kuan Han-ch'ings - Das Singspiel vom Goldfadenteich.