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Entwicklung durch Integration?

Peru im Andenpakt

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Waltraud Ehrhardt

Die Beziehungen zwischen Metropolen und Peripherien sind durch ungleiche Entwicklung und Dependenzen der Peripherien gegenüber den Zentren gekennzeichnet. Mit Galtungs' «struktureller Theorie des Imperialismus» wird für Lateinamerika und im besonderen für Peru hinterfragt, wie diese Abhängigkeiten entstanden sind und wie sich die ungleiche Entwicklung auf die Peripherien und ihre Fähigkeit zur inneren und äusseren Stabilität und Entscheidungsfreiheit auswirkt. In einem zweiten Schritt wird empirisch untersucht, ob und wieweit neue Kooperationsformen zwischen den Peripherien - hier der Integrationsversuch Andenpakt - in der Lage sind, die traditionell ungünstigen Beziehungen für die Peripherien aufzubrechen und zu verbessern.
Aus dem Inhalt: Historische und gegenwärtige Beziehung zwischen den Ländern Lateinamerikas und den Weltmetropolen - Der Andenpakt in der lateinamerikanischen Integrationsbewegung - Abschliessende globale Betrachtungen des Andenpakts: Horizontalisierung, Defeudalisierung und Multilateralisierung der Beziehungen.