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Zur permanenten «Überinvestition» in sozialistischen Wirtschaftssystemen

Dargestellt am Beispiel der Wirtschaft Polens

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Viktor Heese

Die nicht zuletzt durch den übermässigen «Investitionsboom» der Gierek-Ära ausgelöste Wirtschaftskrise in Polen verleiht der Steuerungsproblematik des Investitionsprozesses in einem sozialistischen Wirtschaftssystem eine besondere Aktualität. Die Untersuchung beginnt mit den ordnungspolitisch bedingten Ursachen der «Überinvestition» und befasst sich anschliessend mit deren Auswirkungen auf die Ziele der Makroprozesspolitik (Wachstum, Beschäftigung, Inflation). In mehreren statistischen Tests wurden einige für das polnische und sowjetische Wirtschaftssystem formulierten Verhaltenshypothesen auf ihre Signifikanz geprüft.
Aus dem Inhalt: Phasen des Investitionsprozesses - Branchenlobbysmus bei Investitionsentscheidungen - Interessenlage einzelner Teilnehmer des Investitionsprozesses - Unwirksamkeit von Reformen verschiedener Investitionssysteme.