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Ein handlungstheoretisches Motivationsmodell des Hilfehandelns

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Andreas Menger

Wann helfen Menschen wem warum? Ein Problemkreis des prosozialen Verhaltens, in dem bisher keine eindeutige Antwort möglich ist. Es gibt zwar eine nahezu unüberschaubare Anzahl empirischer Untersuchungen, aber bisher nur Minitheorien, verschiedenste, voneinander unabhängig entwickelte theoretische Erklärungsansätze, die sich nur auf Einzelfragen beziehen (z.B. bystander-Effekt). Nicht einmal über die Definition von prosozialem Verhalten, Altruismus, Helfen besteht Konsens.
Konzipiert man Helfen handlungstheoretisch unter Berücksichtigung neuerer Entwicklungen der kognitiven Motivationspsychologie, so lässt sich zeigen, dass sich sowohl die vorhandenen Minitheorien als auch die empirischen Ergebnisse in ein handlungstheoretisches Motivationsmodell integrieren lassen. Das handlungstheoretische Motivationsmodell des Hilfehandelns weist durch die Verdeutlichung von Schwachstellen bisheriger Konzeptionen und durch das Aufzeigen von Forschungslücken einen Weg zur umfassenden Beantwortung der eingangs gestellten Frage.
Aus dem Inhalt: U.a. Ein handlungstheoretischer Ansatz des Hilfehandelns - Definition - Erfassung einer hilfethematischen Situation - Motivation und Zielbildung - Planung und Entscheidung zu einer Hilfehandlung - Ausführung einer Hilfehandlung.