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Die Selbstverwaltung in der Sozialversicherung als korporatistische Einrichtung

Eine politik-soziologische Analyse

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Bernd Süllow

Der Terminus von der Selbstverwaltung in der Sozialversicherung gibt dieser Form der vermeintlichen Versichertenbeteiligung den Anschein einer demokratischen Kontrollinstanz. Anliegen der vorgestellten Analyse ist es, diesen Anschein zu entlarven, und den Charakter der Selbstverwaltung als korporatistisch strukturierter Vermittlungsinstitution herauszuarbeiten. Vor allem wird nachgewiesen, dass die alle 6 Jahre stattfindenden Sozialwahlen kaum diesen Namen verdienen; denn sie werden häufig umgangen. Den Haupteinfluss auf die Besetzung der Selbstverwaltungsorgane und die darin gefällten Entscheidungen haben so nicht die Wähler, sondern die Verbände und der Staat.
Aus dem Inhalt: Das Korporatismuskonzept als theoretischer Bezugsrahmen - Die Organisation der Selbstverwaltung in der Sozialversicherung - Die korporatistische Struktur der Selbstverwaltung.