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Die Krise der Gesellschaft ist eine Krise der Werte

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Marian Gruber

Das Buch präsentiert eine kritische Gesellschaftsanalyse. In einem sozialphilosophischen beziehungsweise sozial-ethischen Kontext finden moderne statistische Methoden bei der Behandlung von vier Untergangsmechanismen Anwendung: Gesellschaftliche Sklerosis, Isolationsneurose, Gesellschaftliche Immunschwäche und Institutioneller Krebs. Mit der Gesellschaftlichen Sklerosis geht der Prozess der De-Institutionalisierung einher. In der Isolationsneurose stellt sich die Frage nach den richtigen Prioritäten, dem übergreifenden «Zweck der Zwecke». Gesellschaftliche Immunschwäche zeigt sich als verhängnisvoll, gleichmachende, aber auch beruhigende Einheitskost. Institutioneller Krebs überbetont die großen Einheiten und verwirklicht sich in der Konzentration von sozialen und wirtschaftlichen «Dinosauriern». Die Untergangsmechanismen sind hierbei vertikal-komplementär sowie horizontal in den entsprechenden Lösungsansätzen von «Lebensbereich vor System», «Immaterielles vor Materiellem», «Langfristigkeit und Ganzheitlichkeit» und «Alternative Sanftheit» zu verstehen. Ihre Komplementarität ist eine Mächtigkeit höherer Ordnung, die in einem Wechselspiel der Komponenten in Erscheinung tritt.

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