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Studien zur Tonartencharakteristik in theoretischen Schriften und Kompositionen vom späten 17. bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts

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Wolfgang Auhagen

Die Lehre, dass Tonarten ein bestimmter Charakter innewohne, ist so alt wie die Konstruktion tonaler Ordnungssysteme selbst. Sie wird von der Antike bis zum 17. Jahrhundert tradiert. In dieser Zeit beginnt die theoretische Fixierung des 24 Tonarten umfassenden Dur/Moll-Systems, in welchem die charakteristischen Unterschiede aufgrund der strukturellen Identität der Tonarten scheinbar verwischt werden. Dennoch bleibt die Lehre sowohl für Theoretiker als auch für Komponisten bis ins 20. Jahrhundert hinein wirksam. Die vorliegende Arbeit stellt die Entwicklung ab dem späten 17. Jahrhundert in beiden Bereichen dar.
Aus dem Inhalt: Theoretiker: u.a. Mattheson, Vogler, Forkel, Berlioz, Schubart, Hauptmann, Helmholtz, Hennig - Komponisten: u.a. Bach, Händel, Mozart, Beethoven, Schubert, Schumann, Wagner, Wolf, Strauss.