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Kommunikative Strukturen im tschechischen Drama der 60er Jahre

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Karel Diviss

Ein ausgewähltes Corpus von Dramentexten einer neuen Welle aus der Epoche der 60er Jahre wird einer Untersuchung durch die Theorie der Kommunikationspragmatik unterworfen. Die behandelten Werke und ihre Autoren (Havel, Klíma, Kundera und Uhde) sind nach 1968 in ihrer Heimat dem Verdikt verfallen. Die Beurteilung junger literarischer Phänomene zeigt oft Lücken und fehlerhafte Bewertungen, insbesondere, wenn diese Phänomene oder ihre Autoren in den politischen Meinungsstreit hineingeraten. Eine wissenschaftliche Analyse und Beisteuerung adäquater Methodik ist daher sehr erwünscht.
Aus dem Inhalt: U.a. Kommunikative Sonderbedingungen der Widersprüchlichkeit, der Paradoxie, der Inhalts- und/ oder Bezugslosigkeit - Symptome von Angst, Machtverfallenheit, Mimikry, Opportunismus - Kommunikationsstörungen in einer entmenschlichten Gesellschaft.