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Selbstaktualisierung versus Verhaltenskontrolle

Aufarbeitung der Kontroverse Rogers - Skinner zur Klärung theoretischer Grundlagen der Gesprächspsychotherapie

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Ursula Braun

Die legendäre Kontroverse zwischen Carl R. Rogers und Burrhus F. Skinner «Some issues concerning the control of human behavior» hat nichts von ihrer Aktualität eingebüsst. Sie ist auch für die Theoriediskussion innerhalb der Gesprächspsychotherapie, wie die Arbeit zeigt, von grosser Bedeutung. Vor dem Hintergrund ihrer Darstellung werden die unterschiedlichen theoretischen Positionen von Skinner und Rogers entwickelt und einer kritischen Analyse unterzogen. Ausgehend von den sinnvollen Elementen in Rogers' Theorie (Selbst-Begriff) wird die Möglichkeit der theoretischen Begründung einer am Selbst-Begriff orientierten Gesprächspsychotherapie aufgezeigt.
Aus dem Inhalt: Determination und Freiheit - Skinners utopisches Gesellschaftsmodell «Futurum Zwei» und Orwells Anti-Utopie «1984» - Die Konzeption des «guten Lebens» bei Skinner und Rogers - Der Selbst-Begriff als Basis von Rogers' Theorie - Manipulation vs. Selbstbestimmung - Philosophische Legitimation des Selbst-Begriffs für die Theorie der Gesprächspsychotherapie.