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Verzerrte Utopie

Bedeutung und Funktion des Wahnsinns in expressionistischer Prosa

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Eine positive Bewertung des Wahnsinns zeichnet sich in der neueren Literatur deutlich ab, zugleich mit einem intensiven Aufleben der Utopie-Diskussion. In vielen expressionistischen Texten stand bereits die Ambivalenz des Wahnsinns zwischen Krankheit und Utopie, Zerstörung und Erneuerung im Zentrum als einer der epochentypischen Themenbereiche. Zugleich erlaubte die Darstellung des Wahnsinns die Erfüllung der programmatischen Forderung nach einer Erzählstruktur ohne Psychologie und Kausalität. Analysiert werden Texte von Benn, Döblin, Einstein, Heym und Sternheim.
Aus dem Inhalt: U.a. Der wahnsinnige Bürger - Masse und Wahnsinn - Wahnsinn und Fortschritt - Die befreite Natur - Wahnsinn und Exotismus - Der Wahnsinn des Intellektuellen - Der wirklich gesunde Wahnsinn.