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Politische und wirtschaftliche Hintergründe der deutschen Inflation 1918-1923

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Agnete von Specht

Die Inflation von 1918/23 stellt eines der folgenreichsten wirtschaftlichen und politischen Ereignisse der Weimarer Republik dar. Sie wurde damals von den Inhabern wirtschaftlicher Macht als die unausweichliche Auswirkung des Kriegsverlustes hingestellt. Die vorliegende Arbeit weist nach, dass die Inflation bis zu dem Punkt, dass 1 $ gleich 4,2 Billionen Mark wurde, das zielbewusst eingesetzte politische und wirtschaftliche Instrument gewesen ist, das dazu diente, die Reparationsverpflichtungen aus dem Versailler Vertrag billig loszuwerden und die traditionellen Machtverhältnisse des Kapitalismus gegen die revolutionären Forderungen von 1918 abzusichern.
Aus dem Inhalt: Die Inflation als Revisionsstrategie in der Erfüllungspolitik der Kabinette Wirth - Die Zahlungsbilanztheorie in den Reparationsverhandlungen - Die Beendigung der deutschen Inflationspolitik und die Stabilisierung als Instrument der Revisionspolitik im Innern.