Show Less
Restricted access

Literatur und Politik - Die «Novellensammlung von 1812» und das «Landhausleben» von Achim von Arnim

Series:

Der Versuch, Arnim in seinem politischen und poetologischen Denken nachzuspüren, führt in ein vermeintliches Paradox: Ästhetische Autonomie und politisches Engagement fallen im Beruf des Dichters zusammen. Die Interpretation der beiden Novellensammlungen geht der Frage nach, auf welchen Wegen, mit welchen geistesgeschichtlichen Voraussetzungen und ästhetischen Formen Arnim dieses hochgesteckte Ziel in den konfliktreichen Jahren von den Befreiungskriegen bis zur Julirevolution zu erreichen versucht.
Aus dem Inhalt: Der naive Reformer und der Landwirt ohne politische Heimat - Heimliche Welt, ewige Poesie und Seelenarbeit - Phantastik, Liebe, Kunst und Geld in den Geschichtsbildern von 1812 - Harmonische Metamorphosen, himmlische Revolutionen und rückwärtsgewandte Utopien in den Erzählungen von 1826.