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Informationsverarbeitungsprozesse bei der Kaufentscheidung: ein gedächtnispsychologischer Ansatz

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Klaus G. Grunert

Bisherige Ansätze zur Erklärung von Kaufentscheidungen vernachlässigen weitgehend die Bedeutung schon im Gedächtnis des Konsumenten gespeicherter Informationen für das Fällen der Entscheidungen, aber auch für die Selektion und Interpretation neu eingehender Informationen. Ausgehend vom in der Gedächtnispsychologie entwickelten Ansatz der «semantischen Netzwerke» entwickelt der Autor eine Theorie, die die bereits beim Konsumenten vorhandenen Informationen bei der Erklärung der Kaufentscheidung in den Mittelpunkt stellt. Aus dieser Theorie werden eine Vielzahl von Hypothesen zu allen Phasen der Informationsverarbeitung vor dem Kauf und zu allen Typen von Kaufentscheidungen abgeleitet. Der Ansatz erlaubt einerseits eine Integration partialanalytischer Ansätze; er bietet darüberhinaus aber Erklärungen für etliche ungelöste Probleme der Konsumforschung.
Aus dem Inhalt: Konsumpsychologie und Gedächtnispsychologie - Ein Netzwerkmodell zur Erklärung von Kaufentscheidungen - Vergleich mit anderen entscheidungstheoretischen Ansätzen - Implikationen für den Kaufentscheidungsprozess - Implikationen für die Verbraucherpolitik.