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«Sie liessen einen Hasen nach dem andern laufen....»

Beobachtungen zum Sprachverhalten der Figuren in Goethes Romanen

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Barbara M. Henke

Welche Relevanz kommt Gesprächssituationen im Kontext des jeweiligen Romans als handlungsauslösenden, vorausdeutenden, das Geschehen ins- gesamt strukturierenden und entfaltenden Komponenten zu? Wie zeigen sich im Sprechen - und Schweigen - die Figuren, deren Beziehungen zueinander und ihre Weltdeutung und -aneignung?
Die Arbeit konzentriert sich vor allem auf den «Werther» und die «Lehrjahre», nimmt dann die «Wahlverwandtschaften» in den Blick und skizziert schliesslich die Lektüre der «Wanderjahre» entsprechend den entwickelten Fragestellungen.
Aus dem Inhalt: «Werther»: Schweigen - Missverstehen; «Lehrjahre»: Schweigen - Diplomatie - Missverstehen - Vergleich mit der «Thea- tralischen Sendung»; «Wahlverwandtschaften»: Schweigen - Missver- stehen; «Wanderjahre»: Schweigen - Geheimnisse - Gelungene Ge- spräche - Sprachverhalten in den Novellen.