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Das Verbrechen gegen den Frieden und seine Bestrafung

Unter besonderer Berücksichtigung des Grundsatzes «nulla poena sine lege»

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Eberhard Schlepple

Die Nürnberger Hauptkriegsverbrecher-Prozesse straften Einzelne nach deren Verantwortung für den Bruch des Friedens.
Damals, nach dem Kriege, hoffte die gesamte friedliebende Weltbevölkerung auf die präventive Wirkung einer derartigen Völkerrechtsprechung.
Auch heute noch berufen sich Politiker und Historiker auf die Erkenntnisse der Nürnberger Urteile, wobei deren Begründungen und Motive kaum beachtet werden.
Eine kritische Bewertung des Urteils im ersten internationalen Militärgerichtsprozess soll aus deutscher Sicht unter dem unmittelbaren Eindruck des Verfahrens wieder aufgegriffen werden, um einer zielorientierten Rechtspolitik Fakten und historische Erkenntnisse zur Beurteilung neuer Lagen zu liefern.
Aus dem Inhalt: Eine zeitgenössische Studie über die Sicherung des Weltfriedens durch Recht und Gesetz unter Strafandrohung gegenüber einzelnen Politikern und Staatsmännern - Überlegungen zum Problem, welche Voraussetzungen zu einem wirksamen Völkerstrafrecht erorderlich sind, um Willkür der Sieger möglichst auszuschliessen.