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Winckelmanns Entwicklungslogik der Kunst

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Daniel Aebli

Im Zentrum der «Geschichte der Kunst» J.J. Winckelmanns (1717-68) steht die Theorie der Stilentwicklung. Ihre Rezeption und Rekonstruktion zeigen ihre Aktualität für kunst- und kulturhistorische Evolutionsmodelle: Die Kunst wird als relativ autonomes Teilsystem der Gesellschaft aufgefaßt, dessen Entwicklung einer Logik folgt. Die Entwicklungsphasen thematisieren Typen von Intersubjektivität. Das Entwicklungsziel ist Freiheit, der sich die technischen Medien unterordnen. Die Entwicklung erfolgt in der Weltgeschichte periodisch und unter variablen Bedingungen.
Aus dem Inhalt: U.a. Winckelmann, Herder, Lessing - Der Aeltere Stil: Technik in der ästhetischen Kommunikation - Der Hohe und der Schöne Stil: Intersubjektive Utopie und Theorie der Grazie.