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Zentralistische Verflechtungstendenzen im Föderalismus

Eine empirische Analyse und ein bürokratietheoretischer Erklärungsansatz am Beispiel der Bundesrepublik Deutschland

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Herbert K. Edling

Seit Inkrafttreten des Grundgesetzes am 23. Mai 1949 vollzog sich im föderativen Staatsaufbau der Bundesrepublik Deutschland ein bedeutender Strukturwandel. Dieser Wandel wird in der vorliegenden Schrift vor dem Hintergrund der Thesen von Popitz und deren Neuinterpretation systematisch beschrieben und zu erklären versucht. Dargestellt wird die Entwicklung der formalen bzw. verfassungsrechtlichen und die der faktischen Kompetenzstrukturen zwischen Bund und Ländern, die als zentralistische Verflechtung charakterisiert werden kann. Als Grundlage für die Erklärung dieser Tendenz dient ein Modell, basierend auf der Ökonomischen Theorie der Bürokratie.
Aus dem Inhalt: U.a. Das Popitzsche «Gesetz» von der «Anziehungskraft des grössten Etats» - Die verfassungsrechtliche und ausserverfassungsrechtliche Entwicklung der Zuständigkeitsverteilung zwischen Bund und Ländern - Erklärungsansätze zu zentralistischen Verflechtungstendenzen im Föderalismus - Bürokratie und Föderalismus.