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Der Rhythmus des Humanen bei Heinrich Böll

«...die Suche nach einer bewohnbaren Sprache in einem bewohnbaren Land»

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Werner Janssen

Die vorliegende Studie setzt sich mit dem Phänomen Rhythmus sowie seinem Erscheinen bei Heinrich Böll auseinander. Sie untersucht sein Erzählwerk anhand von einer anfangs der Arbeit vorgenommenen Neuorientierung des Rhythmischen, das dort als «Wiederkehr einer Ganzheit» formuliert wird. Sie versteht «Ganzheit» als die 'Quelle', die das 'Fliessen' entscheidend bestimmt, und begreift als solche bei Böll das Humane oder «die Suche nach einer bewohnbaren Sprache in einem bewohnbaren Land». Unter diesem Gesichtspunkt wäre bei Heinrich Böll die Rede von einem «Rhythmus des Humanen», indem jene «Ganzheit» andauernd, im Inhaltlichen wie im Formalen seiner Erzählungen, wiederkehrt.
Aus dem Inhalt: Betrachtungen zum Begriff «Rhythmus» - Eine Neurorientierung des Rhythmischen als «Wiederkehr einer Ganzheit» - Das «Humane» bei Heinrich Böll - Besprechungen und Analysen von und aus Werken wie «Der Zug war pünktlich» bis «Fürsorgliche Belagerung».