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Sakramentales Verstehen

Ein Beitrag zum theologischen Wahrheitsverständnis und zugleich ein Gespräch mit Eugen Biser und Ernst Fuchs

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Thomas Ruster

Dass die Wahrheit des Glaubens sich dem Wort Gottes verdankt und sodann auf den vom Wort vorgegebenen Bahnen angenommen, also ver- standen werden will, ist bei aller Unterschiedlichkeit in Ansatz und Denkweise das gemeinsame Ergebnis der Theologien von Eugen Biser und Ernst Fuchs. Beide finden diese Wahrheit in der Verkündigung Jesu vorgegeben und mit seiner Person unlösbar verknüpft. Dem «Sprach- ereignis» der Verkündigung wohnt selbst schon ein Zug zum Sakramen- talen inne, so dass - dies ist die zentrale These der Arbeit - das konkret in der Gemeinde vollzogene Sakrament als der eigentliche Ort des Wahrheitsverständnisses, das Verstehen des Glaubens überhaupt als ein «Sakramentales Verstehen» erwiesen werden kann.
Aus dem Inhalt: Die Sprachbewegung in den Gleichnissen und ihre Ver- wurzelung in Person und Geschick Jesu - Die Situation des Menschen vor dem Wort - Methodologisch-hermeneutische Reflexionen auf das Ereignis des Wortes - Die sakramentale Interpretation des NT - Die Gewissheit des Glaubens - Wort und Sakrament - Der Vollzug des Sakraments als wirkliches Verstehen der Wahrheit des Gotteswortes.