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Die französischen Kommunisten und die Befreiung Frankreichs 1943-1945

Ein Beitrag zur Geschichte der KPF und ihres Verhältnisses zur sowjetischen Aussenpolitik in der Endphase des Zweiten Weltkrieges

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Richard Volk

Die Politik der KPF in der für die neuere französische Geschichte ungemein wichtigen Phase der «Résistance» und Befreiung wird in der vorliegenden Arbeit vor dem Hintergrund der damaligen sowjetischen Aussenpolitik analysiert. Die Untersuchung behandelt eingehend das Verhältnis zwischen de Gaulle und den Kommunisten, die Vorgeschichte und Hintergründe der ersten kommunistischen Regierungsbeteiligung und die Rolle, die dabei die sowjetische Politik unter Führung Stalins spielte. Als Fazit ergibt sich, dass auch unter den Bedingungen des Krieges und Untergrundkampfes die KPF treu der Stalinschen Linie folgte, die den kommunistischen Parteien im militärischen Operationsbereich des Westens bei der Befreiung eine legalistische Taktik vorschrieb, um die Anti-Hitler-Koalition nicht vorzeitig zu gefährden.
Aus dem Inhalt: U.a. Das Verhältnis der Sowjetunion und der KPF zur gaullistischen Bewegung - Das kommunistische Konzept für die Befreiung Frankreichs - Die KPF als Regierungspartei - Der sowjetisch-französische Vertrag vom Dezember 1944.