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Sklaven der Arbeit - Ritter vom Geiste

Arbeit und Arbeiter im deutschen Sozialroman zwischen 1840 und 1880

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Martin Halter

Der deutschen Literatur des 19. Jahrhunderts haftet nicht ganz zu Unrecht der schlechte Ruf an, die gesellschaftliche Wirklichkeit des aufkommenden Vierten Standes von vornherein aus dem Reich des Schönen ausgegrenzt zu haben. Wie die Proletarier und ihre Arbeit dennoch im Roman mit dem klassizistischen Kunstideal vermittelt wurden, was an ihnen überhaupt als ästhetisch gelten konnte und warum, ist Thema der vorliegenden Dissertation. Sie hält sich dabei vor allem an den Sozialroman, jene besondere Spezies des bürgerlichen Gesellschaftsromans, der die «Soziale Frage» tendenziös und unterhaltsam zugleich zu diskutieren beanspruchte.
Aus dem Inhalt: U.a. Die Krise des bürgerlichen Kunstbegriffs - Die Proletarier der Geistesarbeit - Ästhetik des Hässlichen - Die Poesie der Arbeit - Individualisierung des Pöbels - Masse und Führer, Stoff und Geist - Der Blick des Künstlers auf die Masse.