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Der Zeitbegriff in der speziellen Relativitätstheorie

Eine Fallstudie zum Problem der Referenz physikalischer Begriffe

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Felix Mühlhölzer

Im Gegensatz zu den bislang üblichen positivistischen Deutungen der Speziellen Relativitätstheorie wird in der vorliegenden Arbeit der Versuch einer realistischen Deutung gemacht. Aufhängepunkte sind die Begriffe gleichzeitig und zeitlich kongruent, wie sie sich in der Speziellen Relativitätstheorie darstellen. Es wird im Detail untersucht, wodurch der Wirklichkeitsbezug dieser Begriffe hergestellt wird und welche Rolle dabei operationalen Definitionen und konventionellen Festsetzungen zukommt. Als zentrale These der Untersuchung ergibt sich: Bestimmend für den Wirklichkeitsbezug der beiden Begriffe sind sehr allgemeine physikalische Gesetzmässigkeiten, Operationales und Konventionelles spielt keine wesentliche Rolle.
Aus dem Inhalt: «Referenz» in der Sprach- und Wissenschaftsphilo- sophie - Das Problem des Zeitmasses an einem Ort in einem Inertialsystem - Das Problem der Gleichzeitigkeit - Spezielle Relativitäts- theorie ohne Kausalität - Objektivität und Relativität - Eigenzeit.