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Geschichtssprünge

Zur Rezeption des französischen Surrealismus in der österreichischen Literatur, Kunst und Kulturpublizistik nach 1945

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Johannes von Schlebrügge

Dass der französische Surrealismus in Österreich nach l945 rezipiert worden sei, ist einstimmige und stereotype Behauptung der damals an diesem vermeintlichen Geschehen Beteiligten und seiner Chronisten. Die vorliegende Untersuchung entdeckt im Behauptungscharakter dieser Rezeption ihr verschwiegenes Funktionsprinzip. In ihrem Zeichen gelang eine Konjunktion von Kunst und Geschichte, in der die politische Gegenwart, die kulturelle Tradition und die Idee einer modernen Kunst sich - kurzfristig und folgenreich - vermitteln liessen.
Aus dem Inhalt: Die Zeitschrift «PLAN» - Texte der Maler des Wiener phantastischen Realismus - Edgar Jené - Paul Celan in Wien - Max Hölzers «Surrealistische Publikationen» - Die Zeitschrift «Neue Wege» - H.C. Artmann.