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Was bedeutet es, Person zu sein?

Theodor Rütter

Person zu sein: Was bedeutet das für die Ethik der Zukunft und für unsere Moral heute im Umgang mit uns selbst und im mit einander?

Diese Frage wirft sich aus einem aktuellen Problem auf

− Aus der Digitalisierung aller Lebensbereiche und damit zunehmender Depersonalisierung;

− Aus modernen Technologien und damit verbundenen Ideologien, die immer tiefer in unseren Umgang mit einander und mit uns je selbst eindringen;

− Aus philosophischen Konzepten, die an Hirnforschung und Künstlicher Intelligenz orientiert das Personsein manchen menschlichen Wesen aberkennen und manchen Rechenmaschinen zuerkennen.

Das Buch entfaltet die Antwort auf die in seinem Titel aufgeworfene Frage historisch und systematisch: aus praktischer Vernunft, die sich an den Verstand wendet, das heißt, aus der raison du cœur.

Theodor Rütter, ordentlicher Professor der Pädagogik (im Ruhestand), hat auf der Grundlage seiner handwerklichen Ausbildung, seiner naturwissenschaftlichen, sozialwissenschaftlichen, philosophischen Studien und seiner langen Lehrtätigkeit an Hochschulen unterschiedlicher Art die Philosophie der Person mit der Psychologie der Persönlichkeit verbunden und im Konzept der Existentiellen Bildungsarbeit zum theoretischen Ausdruck gebracht: in den von ihm erstellten „Stuttgarter Schriften zur Bildungsphilosophie", in der von ihm gegründeten Fachzeitschrift „Existenz und Logos" und in der Monographie „Bildungsarbeit – eine Betrachtung aus dem Anspruch personaler Existenz".