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Zur Entstehung des Bürgerlichen Familienglücks

Exemplarische Studien anhand literarischer Texte

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Erich Langendorf

Die Arbeit nimmt literarische Zeugnisse auf, um der historischen Genese des bürgerlichen Familiengefühls auf die Spur zu kommen. Die Problemexponierung setzt bei Luther und Erasmus an und führt hin zu den Ehe- und Familienvorstellungen, wie sie ab der Mitte des 18. Jahrhunderts proklamiert werden. Dabei nimmt das bürgerliche Familienmodell eine Reihe von Antagonismen in sich auf, die zu dem Thema in der Literatur ab der Mitte des 19. Jahrhunderts werden. Insgesamt handelt es sich um eine Arbeit, die den historischen Entstehungszusammenhang einer spezifischen Form von Subjektivität näher bestimmen will.
Aus dem Inhalt: U.a. Vor- und frühbürgerliche Familienformen - Protestantismus und Ehe - Vom äusseren zum inneren Zwang - Gellert, Salzmann, Wobeser - Ehe und Beziehungen in den Romanen Theodor Fontanes.