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Nô und europäisches Theater

Eine Untersuchung der Auswirkungen des Nô auf Gestaltung und Inszenierung des zeitgenössischen europäischen Dramas

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Sang-Kyong Lee

Das Nô ist eine Theaterform der japanischen Aristokratie, die im Lauf der Entwicklung zum vollkommenen Symbolismus in der Darstellung übergegangen ist. Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts fand die exquisite Darstellungsart und der hohe Wert der Nô-Dichtung grosse Anerkennung nicht nur in Japan, sondern auch in europäischen Dichter- und Theaterkreisen. Die komparatistischen Untersuchungen beleuchten die Beziehungen zwischen dem Nô und dem zeitgenössischen europäischen Theater und zwar im Hinblick auf Struktur und Wesen der verglichenen Dramen und Theaterformen als auch die historisch belegbaren Kontakte. Dabei lässt sich die Möglichkeit einer aus der Berührung mit dem ostasiatischen Theater resultierenden Neubelebung des modernen europäischen Theaters erkennen.
Aus dem Inhalt: U.a. Auswikungen des japanischen Theaters in Europa - Wesen und Darstellungsart des Nô - Rezeption des Nô bei Claudel, Brecht, Yeats, Britten, Craig, Copeau, Dullin, Barrault - Analogien zwischen Beckett's Dramen und dem Nô.