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Der anfängliche Boden der Phänomenologie

Heideggers Auseinandersetzung mit der Phänomenologie Husserls in seinen Marburger Vorlesungen

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Chan-Fai Cheung

Sein Werk «Sein und Zeit» sah Martin Heidegger selbst nur ermöglicht im methodischen Ausgang von der Phänomenologie Edmund Husserls. Wie Heidegger aus diesem von Husserl gelegten Boden seinen eigenen Begriff der Phänomenologie entfaltet, versucht der Autor anhand der Marburger Vorlesungen zu klären. Geleitet von der phänomenologischen Maxime «zu den Sachen selbst» setzt sich Heidegger mit der Phänomenologie des Bewusstseins bei Husserl auseinander. Durch eine phänomenologische Kritik und die Enthüllung des Versäumnisses der Seinsfrage in der Husserlschen Phänomenologie gewinnt er seinen Begriff von Phänomenologie als Phänomenologie des Daseins.
Aus dem Inhalt: Kritische Darstellung der Husserlschen Phänomenologie: Psychologismuskritik, die drei Entdeckungen der Phänomenologie - Abgrenzung gegen die Husserlsche Phänomenologie: Phänomenologie des Bewusstseins, der ursprüngliche Sinn der drei Entdeckungen - Überwindung der Husserlschen Phänomenologie: immanente Kritik, Phänomenologie und Seinsfrage.