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Belgien 1914

Die Frage des belgischen «Franktireurkrieges» und die deutsche öffentliche Meinung von 1914 bis 1936

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Basierend auf bisher nicht erschlossenen Akten des Auswärtigen Amtes deckt der Verfasser am Beispiel des sogenannten belgischen Volkskrieges von 1914 die Kontinuität und Uniformität der deutschen öffentlichen Meinung zwischen dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges und dem «Dritten Reich» auf, eine Tatsache, die den Erfolg des Nationalsozialismus mitzuerklären vermag. Detailliert werden die Aktivitäten des Schuldreferats des Auswärtigen Amtes und des «Arbeitsausschusses Deutscher Verbände» beschrieben. Ausführlich erörtert der Verfasser die Bedeutung der Ereignisse von 1914 für die Frage nach der Kontinuität der deutschen Geschichte. Belgiens Beharren auf der Wahrheitsfrage war gleichzeitig eine Verteidigung Europas.
Aus dem Inhalt: Die Erschiessungen von 1914 und ihre Rezeption durch die deutsche Öffentlichkeit - Der Fall Leuven - Der Versailler Vertrag und die Auslieferung - Die Rolle des Schuldreferats (1927-1936).