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Raumplanung als Umweltschutz

Untersuchungen zum umweltbezogenen Raumplanungsrecht unter besonderer Berücksichtigung interdisziplinärer Zusammenhänge

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Zwischen Raumordnungs- und Umweltrecht besteht ein wissenschaftlich wenig untersuchter funktionaler Zusammenhang. Die rechtliche Komponente ist dabei nur eine von mehreren Dimensionen dieses Zusammenhangs. Auf der Grundlage dieses Ausgangspunktes setzt sich der Verfasser für den Bereich der Bundesrepublik Deutschland mit der Frage auseinander, welche Instrumente der Raumplanung einen gesamtgesellschaftlich effizienten Beitrag zur Umweltvorsorge leisten können. Eine kritische Analyse der umweltbedeutsamen Regelungen des Raumordnungsrechts des Bundes und der Länder sowie der raumordnerischen Programme und Pläne auf Bundes- und Landesebene steht daher im Zentrum der Untersuchung. Die gewonnenen Ergebnisse führen zu einer Reihe beachtenswerter Vorschläge für eine Fortentwicklung des Raumplanungsrechts. Die Untersuchung verdeutlicht, dass zur Lösung der Umweltprobleme nicht nur eine stärkere Kooperation von Raumplanungs- und Umweltrecht erforderlich ist, sondern dass darüber hinaus der dominierende «monodimensionale» rechtswissenschaftliche Denkansatz durch eine «synthetische», ökologische und ökonomische Aspekte einbeziehende Grundlagen- und Folgenorientierung im Rechtsdenken ersetzt werden muss.
Aus dem Inhalt: Grundlegende Fragestellungen zur rechtlichen Erfassung der Umweltvorsorge - Grundlagen raumrelevanter Umweltvorsorge - Umweltrechtliche Regelungsdichte im Raumordnungsrecht des Bundes und der Länder - Koordinationsprobleme bei raumbedeutsamer Umweltgestaltung - Zur Kritik des geltenden Raumordnungsrechts.