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Aussenpolitik und Wirtschaftsinteresse

Skandinavien im aussenwirtschaftlichen Kalkül Deutschlands und Grossbritanniens 1918-1939

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Harm G. Schröter

Am Beispiel Skandinaviens wird das Verhältnis von Wirtschaft und Staat als ein Grundproblem moderner Geschichte untersucht. Es wird dargestellt, wie die anfangs problemlose Konkurrenz von Deutschland und England sich stufenweise vom Wirtschaftlichen zum Politischen ausweitete. Wie gross der deutsche Einfluss tatsächlich war - gerade durch private Abkommen, wie Kartelle, - zeigt erst die Ergänzung der politischen durch die Firmenarchive. Doch im «Wettlauf nach Skandinavien» gab es 1939 keinen eindeutigen Sieger: Berlin konnte seinen wirtschaftlichen, London seinen politischen Einfluss ausdehnen.
Aus dem Inhalt: Die deutsch-britische Rivalität auf dem Feld der Politik und dem der Wirtschaft, insbesondere der Chemie, Elektrotechnik, Eisenindustrie, Kohleabsatz und Rohstoffsicherung, privates Wirtschaftsdenken und politisch-strategisches Kalkül.