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Poesie einer Achsenzeit

Der Ursprung der Skaldik im gesellschaftlichen Systemwandel der Wikingerzeit

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Hermann Engster

Die Frage nach dem Ursprung der hochartifiziellen Dichtung der Skalden im Norwegen des 9. Jahrhunderts hat mit philologischen Mitteln allein bislang nur unzureichend beantwortet werden können. Diese Arbeit bemüht sich um eine Antwort aus einer umfassenderen Betrachtungsweise: sie begreift die Skaldik als Ausdruck des fundamentalen Wechsels der Paradigmen sozialer Integration und Weltbildkonzeption und sucht die Prozesse und Strukturen des wikingerzeitlichen Systemwandels in der ästhetischen Konstruktion der Dichtung selbst nachzuweisen.
Aus dem Inhalt: Die Kenning als Sprachspiel des wilden Denkens - Der Weg in die Zivilisation als Entwicklung von Abstraktion und Herrschaft - Zur geschichtlichen Dialektik der Skaldik: Triumph der Rationalität und Untergang des Mythos.