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Der Agrarsektor als Wirtschaftsfaktor in der Bundesrepublik Deutschland

Eine vergleichende Analyse von Beschäftigungswirkungen

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Karl-Heinz Kappelmann

Der Agrarsektor ist über die Vorleistungsverflechtung in den gesamtwirtschaftlichen Produktionsprozess integriert. Aufgrund einer derartigen interdependenten Produktionsstruktur dürfen Veränderungen im Produktionsumfang des landwirtschaftlichen Sektors nicht losgelöst von den Auswirkungen auf die übrigen Wirtschaftsbereiche der Volkswirtschaft betrachtet werden. Eine Beurteilung über die Bedeutung des Agrarsektors für das Beschäftigungsniveau in der Bundesrepublik Deutschland hat diese Aspekte zu berücksichtigen.
In der Arbeit wird der Frage nachgegangen, welche Beschäftigungseffekte von veränderten Wachstumsraten bei der Erzeugung landwirtschaftlicher Produkte auf die übrigen Wirtschaftsbereiche ausgehen können und ob unter den derzeitigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen aus arbeitsmarktpolitischen Überlegungen eine Politik zu rechtfertigen ist, die eine Begrenzung der Agrarproduktion zur Folge hätte.
Aus dem Inhalt: Entwicklung der Verflechtung des Agrarsektors mit den übrigen Sektoren der Volkswirtschaft - Theoretisches Konzept zur Quantifizierung der Beschäftigungswirkungen aufgrund von Produktionsänderungen - Bestimmung von Beschäftigungseffekten unter Beachtung zeitlicher und sektoraler Anpassungsvorgänge.