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Weiblichkeit im Serbischen

Weibliche Genderspezifizierungen zwischen Gewalt und Widerstand

Series:

Rajilić Simone

Feminina für Frauen! – so lautet die Forderung serbischer Feminist_innen, die in den letzten Jahren immer wieder zu teils hitzigen Debatten über das Für und Wider einer gendersensitiven Sprachreform in Serbien geführt hat.

Der Band zeichnet die Argumentationslinien von Gegner_innen und Befürworter_innen einer feministischen Sprachkritik in Serbien nach und fragt nach den Konzeptualisierungen von Weiblichkeit, die über konventionalisierte Sprachpraktiken im Serbischen entstehen. Vor dem Hintergrund poststrukturalistischer Gendertheorien überprüft die Autorin, ob in der Forderung nach weiblicher Genderspezifizierung tatsächlich ein Potential zum Widerstand liegt, oder ob die Klassifizierung von Menschen als Frauen vielmehr im Kontext sprachlicher Gewalt diskutiert werden sollte.

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