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Pfändung von Girokonten

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Martin Stirnberg

Erstmals hat sich der Bundesgerichtshof 1982 in zwei Entscheidungen mit der Frage befasst, ob bei einem Girokonto die zwischen zwei Rechnungsperioden sich ergebenden künftigen Guthaben gepfändet werden können. Der Autor untersucht sowohl, ob angesichts des von Rspr. und Lit. herrschend vertretenen Standpunkts, 357 HGB lasse nur eine Pfändung des gegenwärtigen Saldos zu, die Pfändbarkeit künftiger Guthaben dogmatisch zu überzeugen vermag, als auch die Möglichkeit, gerade im Hinblick auf diese Vorschrift auf die Einzelforderungen Zugriff zu nehmen, mithin die künftigen Eingänge zu pfänden.
Aus dem Inhalt: U.a. Stellungnahme zur Bedeutung des 357 HGB - Auseinandersetzung mit dem Ergebnis der Pfändbarkeit der ins Kontokorrent eingestellten Forderungen.