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Konservatismus und soziale Frage

Viktor Aimé Hubers Beitrag zum sozialkonservativen Denken im 19. Jahrhundert

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Sabine Hindelang

Die Arbeit behandelt den spezifischen Beitrag, den Viktor Aimé Huber zum sozialkonservativen Denken des 19. Jahrhunderts geleistet hat. Im ersten Teil werden die Grundzüge des konservativen Denkens Hubers, seine Staats- und Gesellschaftsauffassung sowie sein Verhältnis zur konservativen Partei Preussens dargestellt. Im Mittelpunkt des zweiten Teils stehen die Analyse des von Huber konzipierten Genossenschaftsprogramms zur Lösung der sozialen Frage und der Vergleich seiner Vorstellungen mit den Sozialtheorien von Wichern, Wagener, Schulze-Delitzsch und Lassalle. Während sich die bisherige Forschung damit begnügte, den Widerspruch zwischen den konservativen und den sozialreformerischen Anschauungen Hubers festzustellen, wird in der vorliegenden Arbeit der Versuch unternommen, die Spannung zwischen konservativem Politikverständnis und progressivem Sozialprogramm als zusammengehörige Teile einer Strategie zur Vermeidung sozialer Revolution verständlich zu machen.
Aus dem Inhalt: Hubers Auseinandersetzung mit Rationalismus und Liberalismus - Grundzüge des konservativen Denkens bei Huber - Hubers Staats- und Gesellschaftsauffassung - Die Lösung der sozialen Frage aus konservativer Sicht: V.A. Hubers Genossenschaftsprogramm - Hubers Auseinandersetzung mit den sozialpolitischen Programmen seiner Zeit.