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Asiatische Einflüsse auf Günter Eich

Vom Chinesischen zum Japanischen

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Keiko Yamane

Günter Eich, einer der wenigen wirklich bedeutenden und eigenständigen deutschen Dichter nach dem Krieg, ist bislang überwiegend entweder als Nachfolger der expressionistischen Naturlyrik oder als Vertreter einer Art romantischen Anarchismus rezipiert worden. Gleichwohl war nicht zu übersehen, dass insbesondere die Neuartigkeit und Besonderheit des Eichschen Stils keineswegs allein aus der europäischen dichterischen Tradition heraus erwachsen ist. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich nun - aus einer spezifisch ostasiatischen Sicht - zum ersten Mal ausführlicher mit der «östlichen» Seite von Eich: seiner fortschreitenden literarischen Entwicklung vom Chinesischen zum Japanischen.
Aus dem Inhalt: Der junge Eich als Sinologie-Student - Wiederaufnahme des Östlichen - Die Tradition des Haiku und Eichs Tendenz der Lakonie - Die Maulwürfe als Zen-Koan u.a.