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Das «auto sacramental» Calderóns zwischen Tridentinum und Theatralität

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Dorothea Kraus

Die Autorin geht der Frage nach, warum die allegorischen Fronleichnamsspiele des Siglo de Oro dezidiert auf ihre theatrale Umsetzung angewiesen sind. Durch die Adaption moderner Kategorien von Theatralität auf die «autos sacramentales» lässt sich der didaktische Hintergrund der Gegenreformation mit den performativen Elementen eines Theaterspiels in Verbindung bringen. Dabei eröffnet die Thematisierung der körperlichen Präsenz einen wirkungsästhetischen Zugang zu diesen inhaltlich wie formal komplexen Stücken.

Dorothea Kraus studierte Romanistik, Kunstgeschichte und Philosophie, zuletzt an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Sie lehrt Spanisch, Italienisch und Deutsch als Fremdsprache. Ihre Forschungsinteressen liegen vor allem im Bereich Performativität und Theatralität, Phantastik und der Fremdsprachen-Didaktik.