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Georgszyklen des Mittelalters

Ikonographische Studie zu mehrszenigen Darstellungen der Vita des hl. Georg in der abendländischen Kunst unter Einbeziehung von Einzelszenen des Martyriums

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Klaus J. Dorsch

Gegenüber dem Drachenkampf des heiligen Georg ist sein umfangreiches Martyrium heute vielfach unbekannt, obwohl es den wesentlich älteren Teil der Legende darstellt. Wegen der übermässig grausamen und unglaubhaft wundersamen Ereignisse wurde dieser Legendenteil im Laufe der Jahrhunderte gekürzt und zensiert. Gerade das Martyrium des Heiligen ist aber die Grundlage für die meisten mehrszenigen Darstellungen der Georgsvita. Die vorliegende Arbeit stellt einen Katalog von über 100 - grösstenteils bislang unpublizierter - Zyklen aus Tafel-, Wand- und Glasmalerei, Skulptur und Textilkunst zusammen und untersucht jede einzelne der dargestellten Szenen in Bezug auf ihre ikonographischen Wurzeln und Parallelen, auf ihr Verhältnis zu den Quellentexten, ihr Wechselverhältnis zu anderen Heiligenlegenden und -darstellungen sowie im Hinblick auf ihre Entwicklung und Verbreitung.
Aus dem Inhalt: Katalog von über 100 Georgszyklen - Untersuchung der Ikonographie der einzelnen Szenen.