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Cassirer, Kant und Sprache

Ernst Cassirers «Philosophie der symbolischen Formen»

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Jens-Peter Peters

Ernst Cassirers (1874-1945) «Philosophie der symbolischen Formen» (3 Bde. 1923-29) ist ein klassisches Werk der Philosophie unseres Jahrhunderts. Cassirers Symbolphilosophie ist systematisch v.a. Sprachphilosophie, die in einer Auseinandersetzung mit W. Wundts «Völkerpsychologie» (10 Bde. 1900ff) Gestalt gewinnt. Hinzu tritt der Einfluss Bertrand Russells und, durch diesen vermittelt, G. Freges. Die Grundformen aller Symbole, d.h. aller Formen der «Anschauung» und «Vorstellung» von Welt, bilden die Kantischen Schemata von Raum, Zeit und Zahl. In Konsequenz dieser sprach-logischen Kant-Interpretation Cassirers expliziert die Untersuchung (in Anlehnung an Jaako Hintikka) die Kantischen Schemata als Universalien.
Aus dem Inhalt: Von der «Innenwelt» zur Sprache: Frege, Husserl, W. Wundt - Cassirers logische Kant-Interpretation: Schematismus und Symbol: Auflösung durch B. Russells «Theory of Descriptions» - Symbole in Mythos/Kunst, Sprache und Wissenschaft.