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Zum Verhältnis von Sprachtheorie und Sprachdidaktik

Eine kritische Untersuchung neuerer sprachdidaktischer Konzepte und ihrer theoretischen Grundlagen

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Lothar Kerkhoff van den

Die wissenschaftliche Begründung des Sprachunterrichts ist ein Problem, das bisher weder von Sprachwissenschaftlern noch von Sprachdidaktikern zufriedenstellend gelöst wird. Die Arbeit analysiert zentrale sprachdidaktische Positionen, um die Ursachen dieses Zustandes sichtbar werden zu lassen. Sie zeigt auf, wie die sprachtheoretische Diskussion seit 1945, über die Sprachdidaktiken vermittelt, Eingang in den Sprachunterricht nimmt und welche gesellschaftspolitischen Zielsetzungen die Sprachdidaktiken anstreben. Vor dem Hintergrund von Erkenntnissen der Kulturhistorischen Schule werden neue Perspektiven sprachdidaktischer Forschung und unterrichtspraktischer Arbeit aufgezeigt.
Aus dem Inhalt: U.a.: Die Bedeutung der Sprachtheorien von Chomsky, L. Weisgerber und Glinz für den Sprachunterricht - Die Umsetzung sozio- und pragmalinguistischer Ansätze in Sprachdidaktik und Unterrichtspraxis - Emanzipation und Demokratisierung als Erziehungsziele.