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Die Terminologie der Innerlichkeit in den deutschen Werken Heinrich Seuses

Ein Beitrag zur Sprache der deutschen Mystik

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Uta Joeressen

Die Arbeit knüpft an eine unvollständige Kette von Untersuchungen zur Wortgeschichte psychologischer Termini an. - Von herausragender Bedeutung bei Seuse ist der Begriff «herze» (1064 Belege), der in der christlich-lateinischen Tradition zu den wichtigsten Bezeichnungen des menschlichen Inneren gehört. Diesen sprachlichen Hintergrund belegt die Autorin vor allem für die weitverzweigte Herzensmetaphorik. Zudem fragt sie nach dem Einfluss der mittelalterlichen weltlichen Liebessprache auf Seuse. - Die Fülle des Belegmaterials bietet auch für eine Beschäftigung mit der neuzeitlichen Wortentwicklung eine gute Grundlage.
Aus dem Inhalt: U.a. «herze»: Das Herz als Sitz rationaler Kräfte, als religiöses Organ, als ästhetisches Organ, im Zusammenhang mit Gemütsbewegungen - Das göttliche Herz - «sêle» - «muot» - «sin» - «geist».