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Verleger als Leser und als Vermittler von Lesekultur

Britische Verlegerkarrieren zwischen 1800 und 1926 unter besonderer Berücksichtigung lesebiographischer Ansätze

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Sandra Simon

Verlegerpersönlichkeiten, die das Profil ihrer Verlage entscheidend gestalteten und auf die Lesekultur ihrer Zeit einwirkten, prägten das Verlagswesen im neunzehnten Jahrhundert. Gegenstand der vorliegenden Publikation sind die vier britischen Verleger William (1800-1883) und Robert Chambers (1802-1871), C. Kegan Paul (1828-1902) sowie J. M. Dent (1849-1926). Im Rückgriff auf biographische Ansätze der Leserforschung und Verlagsgeschichte arbeitet die Autorin die konkreten Umstände der Lesesozialisation der Verleger, ihren Bezug zum Lesen und zum Buch sowie die Auswirkungen auf das Selbstverständnis der Verleger und ihren Einfluss auf die Lesekultur ihrer Zeit heraus.

Sandra Simon studierte Amerikanistik und Lateinamerikanistik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg sowie Buchwissenschaft und Amerikanistik an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Sie arbeitete als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Ehrenpreis Institut für Swift Studien sowie am Institut für Buchwissenschaft und Textforschung in Münster. Seit 2017 ist sie an der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel tätig.