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Rechtsschutz der Juden gegen Ausweisungen im 16. Jahrhundert

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Hatten die Juden seit der Zeit der Kreuzzüge Verfolgungen und Vertreibungen duldend über sich ergehen lassen, so suchten sie in der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts Rechtsschutz bei den beiden höchsten Reichsgerichten, dem Speyrer Reichskammergericht und dem Reichshofrat in Wien. Die Gerichtsakten zeigen nicht nur die Verrechtlichung der VerhVerrechtlichung der Verhältnisse der Juden als religiöser Minderheit in ihrer Beziehung zur christlichen Obrigkeit, sondern sie geben auch Einblick in den Reichskammergerichtsprozess dieser Zeit sowie in die sich davon grundlegend unterscheidende Praxis am Reichshofrat.
Aus dem Inhalt: Wiederaufnahme der Juden nach 1348/49 als Voraussetzung der Ausweisungsprozesse - Josel von Rosheim - 9 Verfahren vor dem Reichskammergericht - Supplikationen an den Kaiser.