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Politisch-ökonomische Entwicklungs- und Durchsetzungsbedingungen des Tarifvertragssystems

Historisch-systematische Untersuchung zur Verrechtlichung industrieller Arbeitskonflikte

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Klaus Hans-Eberhard

In dieser Arbeit wird die gesellschaftliche Entwicklung, Durchsetzung (ab 1848) und staatliche Sanktionierung (1918) des Tarifvertrags- prinzips als der zentralen rechtlichen Form zur Regelung industrieller Arbeitskonflikte dargestellt. Transparent wird die Frage, warum sich der Tarifvertrag stark zeitverschoben durchsetzte. Es wird die Stellung der gewerkschaftlichen und unternehmerischen Spitzenverbände zum Tarifprinzip erörtert. Schliesslich wird die Frage behandelt, ob der Staat zwangsläufig der Fixpunkt ist, an dem sich die Regelung der kollektiven Arbeitsbeziehungen kristallisiert. Anhand der Kontinuität und des Wandels der sozialpolitischen Entwicklung legt die Arbeit die langen historischen Wurzeln eines heute selbstverständlich erscheinenden Prinzips frei.
Aus dem Inhalt: U.a. Soziologische Definition des Rechts - Branchenspezifische Besonderheit der Buchdrucker in der Tarifvertragsent- wicklung - Tarifvertragsentwicklung im klein-, mittel- und grossindustriellen Bereich - Tarifentwicklung im 1. Weltkrieg.