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Das Wahlmännermodell im Mitbestimmungsgesetz 1976

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Thomas Höchel

Das MitbestG hat dem Wahlmännersystem für die Bestellung der Aufsichtsratsmitglieder der Arbeitnehmer eine zentrale Stellung zuerkannt. Wegen ihrer Konzentrationswirkung bei der Umsetzung des Wählerwillens berührt die indirekte Wahl gleichermassen verfassungsrechtliche wie wahlorganisatorische Prinzipien. Die damit angesprochenen Fragen werden in der Praxis äusserst kontrovers beurteilt. Die vorliegende Untersuchung verfolgt das Ziel, das Für und Wider dieses Verfahrens sachgerecht gegeneinander abzuwägen und dabei politische Standpunkte weitgehend ausser Betracht zu lassen.
Aus dem Inhalt: U.a.: Die systematische Zweiteilung des Wahlverfahrens - Abstimmung über geschlossene Listenvorschläge - Berücksichtigung personaler Elemente im Wahlsystem - Die Stellung der Wahlmännersammlung auf Unternehmensebene.