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Konservative und rechtsliberale Deuter des Nationalsozialismus 1930-1945

Eine historisch-politische Kritik

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Wolfram Ender

Ausgehend von der widersprüchlichen geistigen Auseinandersetzung, die konservative Denker und rechtsliberale Ökonomen deutschsprachiger Herkunft im Exil auf der Grundlage gemeinsamer Ablehnung der Weimarer Demokratie mit dem NS führten, versucht die Arbeit, Unterschiede und Gemeinsamkeiten in den politischen Vorstellungen der beiden gegnerischen Lager herauszuarbeiten und so zu einer näheren Bestimmung der rechtsradikalen totalitären Massenbewegung des NS in ihrem Verhältnis zum autoritären Konservatismus innerhalb des Spektrums der antidemokratischen Rechten beizutragen. Im Mittelpunkt der Untersuchung steht das Werk des kürzlich verstorbenen ehemaligen NS-Senatspräsidenten von Danzig Hermann Rauschning. Weitere bekanntere Namen unter den 17 behandelten Autoren: E. Voegelin, H. Plessner, H.-J. Schoeps; L. von Mises, F.A. von Hayek, A. Rüstow, W. Röpke.
Aus dem Inhalt: U.a. Ein Einzelgänger: der konservative Revolutionär Hermann Rauschning - Die katholischen Denker - Geistesgeschichtliche Deutungen ohne konfessionelles Engagement - Die Deutung der Ökonomen.